Inhalt
Die wichtigsten Informationen für Ihre Reise nach Südafrika
Auf die Menschen und die Natur haben wir keinen Einfluss. Wir tun jedoch unser Bestes, organisieren Ihre Reise sehr sorgfältig und mit zuverlässigen Agenten, so dass das Risiko von Pannen und Unzu-länglichkeiten auf ein absolutes Minimum reduziert wird. Gelegentlich kann es zu Programmverschie-bungen kommen, verursacht durch Witterung, Flugplanänderungen, Verspätungen usw. Unsere Ver-treter sind mit den lokalen Verhältnissen gut vertraut und finden für praktisch alle Eventualitäten einen Ausweg. Wer für eine andere Lebensart Verständnis aufbringt und auch einmal über kleine Unzuläng-lichkeiten hinwegsehen kann, wird die Reise umso mehr geniessen.
Essen
Die Küche Südafrikas wird von Touristen allgemein gelobt. Sie entspricht internationalem Standard und bietet eine reiche Auswahl an üppigen Fleischgerichten, ausgezeichnetem Fisch, viel Gemüse und Obst, auch darf der Salat unbesorgt gegessen werden.
Getränke
Wir empfehlen Ihnen, Mineralwasser, das überall erhältlich ist, dem Leitungswasser vorzuziehen. Das Angebot an Soft Drinks, Spirituosen und Bier ist vielfältig. Sehr zu empfehlen aber auch der südafrikanische Wein, dessen Qualität in den letzten Jahren noch gesteigert wurde.
Klima / Kleider
Das Klima Südafrikas entspricht ungefähr unserem Mittelmeerklima, dies allerdings mit umgekehrten Jahreszeiten. Der Sommer beginnt im Dezember und ist an der Ost- und Südküste infolge warmer Mee-resströmungen erheblich wärmer als an der Westküste. Von Winter in unserem Sinne kann man kaum sprechen. Auch im Juli und August fallen die Temperaturen im Norden des Landes selten unter 20 Grad, zudem ist die Sonnenscheindauer recht hoch, in Kapstadt beträgt der Jahresdurchschnitt täglich 8,7 Stunden, in der Hauptstadt Pretoria gar täglich 8,9 Stunden. Im Sommer genügt leichte Bekleidung, die durchaus auch légère sein darf. Für die Abende und vor allem für die Wintermonate ist die Mitnahme von wärmeren Sachen zu empfehlen. Wer auf seiner Reise Safaris eingeplant hat, sollte daran denken, dass Tiere nicht durch Schockfarben erschreckt werden sollten. Gedämpfte Beige-, Grün- und Blautöne sind knalligem Rot und Gelb vorzuziehen.
Medikamente/Reiseapotheke/Gesundheit
Die nationalen Gesetze in bezug auf Medikamente und Drogen können, je nach Destination, wesentlich strenger sein als in der Schweiz. Falls Sie für den persönlichen Gebrauch spezielle Medikamente mitführen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt ein Rezept ausstellen und belassen Sie die Medikamente in der Originalverpackung. Während der ganzen Reise können Ihnen die lokalen Reiseleiter einen Arzt vermitteln. Wir empfehlen Ihnen, die Mitnahme einer kleinen, auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmten Reiseapotheke. Nicht fehlen sollte ein Mittel gegen Durchfall, Brechreiz, Magenbeschwerden, Erkältungen und Schmerzen. Gegen Mücken nehmen Sie am besten „Antibrumm forte“ mit.
Kofferettiketten
Wir bitten Sie, Ihr Gepäck unbedingt mit den von uns zugestellten Etiketten zu versehen. Ihr Gepäck kann damit einfacher identifiziert werden. Um Verwechslungen zu vermeiden, ist es von Vorteil, wenn Sie jedes Gepäckstück mit Ihrem Namen und Ihrer Heimadresse anschreiben. Wir empfehlen Ihnen auch, im Innern der Gepäckstücke eine Adressetikette anzubringen, für den Fall, dass die äussere Etikette losgerissen würde.
Fotografieren / Filmen / Tierbeobachtungen
Fotografieren und Filmen ist an den meisten Orten ohne Einschränkung erlaubt. Decken Sie sich vor Abflug mit genügend Filmmaterial ein und führen Sie dieses im Handgepäck mit. Besonderes Geschick erfordert das Fotografieren von Tieren. Mit einem Zoom schaffen Sie bessere Aufnahmen. Ebenso ist es von Vorteil, ein Fernglas mitzunehmen.
Gepäck
Erlaubt sind 20 Kg pro Person (Businessklasse 30kg) plus 1 Handgepäck. Die neuen Flugvorschriften verlangen, dass jedes Gepäckstück mit Ihrer Adressetikette versehen ist. Da es vorkommen kann, dass Gepäckstücke mit Verspätung am Zielort eintreffen, empfehlen wir Ihnen kleinere Gebrauchsgegenstände wie Toilettenarikel, Hemd/Bluse und Unterwäsche ins Handgepäck zu nehmen. Reisen Sie zu zweit, verteilen Sie Ihre Kleider auf zwei Koffer.
Netzspannung
Die Stromspannung beträgt im allgemeinen 220 Volt. Beachten Sie bitte entsprechende Hinweise in Ihrem Hotel.
Sonnenschutz
Die Sonnenstrahlung ist sehr intensiv. Verwenden Sie Sonnenschutzcreme und nehmen Sie einen Kopfschutz mit auf die Reise.
Pass
Wir empfehlen Ihnen, Ihren Pass immer auf sich zu tragen. Im Hotel gehört der Pass in den Safe (siehe Wertsachen). Eine Fotokopie Ihres Reisepasses sollten Sie im Koffer mitführen.
Trinkgeld
Der Service ist in unseren Arrangements in allen Hotels eingeschlossen. In den Restaurants ist der Servi-ce nicht im Rechnungsbetrag enthalten. Kellner/innen leben fast ausschliesslich vom Trinkgeld. Zwischen 10 und 15 % vom Rechnungsbetrag sind üblich, bei hervorragendem Service entsprechend mehr. Koffer-träger im Hotel erhalten 5 Rand pro Gepäckstück, Parkplatzeinweiser in der Stadt zwischen 2 und 5 Rand, je nach Einsatz. Busfahrer, aber auch Reiseleiter, welche sich speziell um Ihr Wohl bemühen, freuen sich ebenfalls über ein zusätzliches Trinkgeld.
Währung
Die südafrikanische Landeswährung ist der Rand. Es dürfen bis zu 2000 Rand ein, beziehungsweise ausgeführt werden. Die Einfuhr von ausländischen Währungen ist nicht beschränkt, US Dollars können überall problemlos gewechselt werden. Im Weiteren empfiehlt sich die Mitnahme einer Kreditkarte.
Telefon/Fax
Auslandsgespräche aus den Hotels sind oft mit erheblichen Taxen verbunden. Bitte beachten Sie die In-formationen in Ihrem Zimmer. In den meisten Hotels werden Ihnen auch Spesen belastet wenn Sie ein Fax erhalten.
Vorwahl in die Schweiz: +41 und die Vorwahl des betreffenden Kantons: (z.B. +41 44 für Zürich)
Zeitdifferenz
Im Sommer + 2 Stunden, im Winter + 1 Stunde
Wertsachen
Die Kriminalität ist vor allem in den Grosstädten recht hoch. Wir empfehlen daher dringlichst, am Abend keine einsamen Spaziergänge zu unternehmen und den teuren Schmuck daheim zu lassen. Reisedokumente, Pass, Geld und sonstige Wertsachen gehören nach Zimmerbezug in den Hotelsafe.
Beschädigung oder Verlust Ihres Reisegepäcks
Wird Ihr Gepäck auf dem Flug beschädigt oder geht es verloren, melden Sie sich in der Ankunftshalle unbedingt am ‘Lost & Found’-Schalter, damit Ihnen ein sogenanntes PIR (Property Irregularity Report, d.h. eine schriftliche Bestätigung der Beschädigung oder des Verlustes) ausgestellt wird.
Falls Sie vor Abreise eine Gepäckversicherung abgeschlossen haben, müssen Sie dieses Formular nach Ihrer Rückkehr mit der Police direkt an die entsprechende Versicherungsgesellschaft senden. Wenn die Beschädigung oder der Verlust nicht auf einem Flug erfolgt, muss die Bestätigung von der entsprechenden Transportgesellschaft oder vom Hotel, je nach Vorfall, ausgestellt werden. In einzelnen Fällen kann auch die Reiseleitung diese Bestätigung ausstellen. Bei Diebstahl ist zudem ein Polizeirapport notwendig. Bestätigungen müssen nach dem Schadenereignis an Ort und Stelle verlangt werden. Ohne diese Dokumente wird die Versicherungsgesellschaft keinen Schadenersatz leisten.
Sitten und Gebräuche
Am 10. Mai 1994 wurde Nelson Mandela als erster schwarzer Prädsident vereidigt und gelobte, dass es in seinem Land nie mehr Unterdrückung geben sollte. Rechtlich sind alle Südafrikaner heute gleichberechtigt, doch in der Praxis bestehen noch immer mancherlei Unterschiede. So gibt es noch heute armselige Townships und feudale Villenviertel, in denen vor allem Weisse wohnen, europäisch anmutende Shopping Centers und afrikanische Märkte. Über Politik darf offen geredet werden. Die Umgangsformen unterscheiden sich kaum von den unsrigen.
SCHWEIZER BOTSCHAFT
Generalkonsulat in Johannesburg
Cradock Heights, 2nd floor, 2 Cradock Avenue, Rosebank 2196
Tel. 0027 11 442 7500, Fax 0027 11 442 7891, E-Mail: vertretung(at)joh.admin.ch
Öffnungszeiten: Montag-Freitag: 09.00 Uhr – 12.00 Uhr, Samstag und Sonntag geschlossen
EINER ERLEBNISREICHEN REISE STEHT NUN NICHTS MEHR IM WEGE



